Projektwettbewerb für neuen AWEL-Werkhof in Birmensdorf ist entschieden

24.10.2017 - Medienmitteilung

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Das Hochbauamt hat einen Projektwettbewerb für den Neubau eines Werkhofs des kantonalen Gewässerunterhalts in Birmensdorf veranstaltet. Gewonnen hat das Projekt «Rubik» der Raumbureau GmbH aus Zürich.

Der kantonale Gewässerunterhalt des Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) ist für über 3'600 Kilometer Bäche und Flüsse sowie sämtliche Seen des Kantons Zürich verantwortlich. Mit dem Unterhalt der kantonalen Fliessgewässer trägt er wesentlich zur Sicherheit vor Hochwasser und zum Schutz der Bevölkerung bei. Zudem ermöglicht er durch den baulichen Unterhalt und die ökologische Pflege nebst dem Hochwasserschutz auch die Schaffung attraktiver Erholungsräume am und im Wasser.

Der Unterhaltsdienst für das Einzugsgebiet Reuss/Limmat verfügt momentan über einen Werkhof in Obfelden und ein Materiallager in Dietikon. Aufgrund der ungünstigen Logistiksituation sowie zu enger Platzverhältnisse sollen die beiden Standorte zusammengelegt werden. Das Industriegebiet «Ristet» in Birmensdorf erwies sich dazu als ideal. Das Hochbauamt führte daher einen Projektwettbewerb für einen neuen Werkhof auf diesem Areal durch. Verlangt war ein Werkhof mit Einstellhalle, Werkstätten sowie Dienst- und Lagerräumen.

Siegerprojekt überzeugt durch Klarheit und Kompaktheit

Nach einer Vorprüfung liess das Preisgericht alle der 74 eingereichten Projekte zur Beurteilung zu, bei welcher schliesslich das Projekt «Rubik» von Raumbureau GmbH (Zürich) obsiegte. David Vogt, Abteilungsleiter des kantonalen Hochbauamtes und Vorsitzender der Jury, gab dies heute an der Eröffnung der Wettbewerbsausstellung in Zürich bekannt. Neben dem Siegerprojekt wurden sieben weitere prämiert.

Das Siegerprojekt überzeugte die Jury durch seine Klarheit und Kompaktheit. Die Einstellhalle, die Werkstätten wie auch die Dienst- und Lagerräume sind in einem quadratischen Bau untergebracht. Die Anordnung der Räume ist zweckmässig organisiert. Das äussere Erscheinungsbild ist bewusst reduziert und zurückhaltend. Einzig auf der Zugangsseite stechen ein grosszügiges Vordach und die verglasten Tore der Einstellhalle ins Auge.

Unter der Leitung des Hochbauamtes und in Zusammenarbeit mit den Nutzern wird das Projekt «Rubik» nun weiterentwickelt. Dazu gehört auch die detaillierte Ausarbeitung der Kosten und Termine. Ziel ist es, bis Herbst 2018 dem Regierungsrat und dem Kantonsrat ein bewilligungsfähiges Bauprojekt vorzulegen. Wenn diese dem Projekt zustimmen und keine Rekurse erfolgen, sollte der Neubau Ende 2021 bezugsbereit sein.

Wettbewerbsarbeiten in Zürich ausgestellt

Die Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten ist im Bürogebäude an der Zollstrasse 36 in Zürich (2. Obergeschoss) frei zugänglich. Sie dauert vom 23. Oktober bis 3. November 2017 (Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.00 – 17.30 Uhr).

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